Neunburger Yachtclub e.V. Eixendorf
Der Neunburger Yachtclub e.V. Eixendorf (NYCE) ist der Segelverein am Eixendorfer Stausee in der Oberpfalz bei Neunburg vorm Wald. Am 6,2 km langen Stausee stehen Bojenliegeplätze für Boote bis sieben Meter Länge sowie Landliegeplätze für Jollen zur Verfügung, ergänzt um Slipanlage, Steg und das Vereinsheim Max-Stadlbauer-Hütte. Jährlich finden drei interne Vereinsregatten, eine Klassenregatta und Jugendsegeltraining statt; die Sicherheit begleitet die Neunburger Wasserwacht. Das Programm umfasst zudem das Ansegeln am 1. Mai sowie Arbeitseinsätze im Frühjahr und Herbst. Der Club brachte Europameister auf Korsar und Vizeweltmeister im Flying Dutchman hervor und verbindet seit 1976 Tradition mit aktivem Vereinsleben am See.
Historie
Nach mehreren großen Hochwassern an der Donau wurde mit der Talsperre Eixendorf in den Jahren 1972 bis 1976 der größte Wasserspeicher im Niederschlagsgebiet der Oberpfälzer Schwarzach angelegt. Die Bewohner mehrerer Ortschaften mussten umgesiedelt und die im Schwarzachtal verlaufende Staatsstraße durch ein großzügiges Brückenbauwerk ersetzt werden. So belebt der 6,2 km lange Eixendorfer Stausee die neu geschaffene Landschaft. Am 20. Januar 1976 wurde von neun einheimischen Bürgern in der damaligen Gaststätte Rosengarten der Neunburger Yachtclub e.V. Eixendorf gegründet. Die Hütte des Naturparkvereins wurde dem Verein bald zur Pflege und Nutzung überlassen; Bürgermeister Manlik und Landrat Stadlbauer wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Ein provisorischer Yachthafen mit Slipanlage und einem ebenfalls provisorischen Bootssteg wurden errichtet. Dank eines Tags der offenen Tür im Juli 1978 sowie diverser Regatten und 14-tägiger Intensivsegelkurse zum Erwerb des Segelschein A, die der verstorbene Segellehrer Fritz Neff durchführte, stiegen Bekanntheitsgrad und Mitgliederzahl. Der Verein brachte Europameister auf Korsar sowie Vizeweltmeister in der Bootsklasse Flying Dutchman hervor. Im Laufe der Jahre wurden die Zufahrt zur Slipanlage befestigt, ein neuer Steg erbaut, die Vereinshütte umgebaut und eine Treppe zum Bootssteg errichtet. Zum 20-jährigen Bestehen brannte die Seglerhütte aus ungeklärter Ursache vollständig ab. Nach Genehmigung eines Neubaus halfen sämtliche Mitglieder bei Planung und Ausführung; das neue Vereinsheim wurde nach Förderer und Ehrenmitglied Max Stadlbauer benannt und am 26. Juni 1999 eingeweiht. Heute verfügt der Verein über Bojenplätze für Boote bis sieben Meter Länge und Landliegeplätze für Jollen und führt jährlich drei interne Vereinsregatten, eine Klassenregatta und Jugendsegeltraining durch.
Informationen
Jugendarbeit
Jugendsegeltraining wird jährlich durchgeführt
Gäste-Liegeplätze
Ja, Land- und Bojenplätze