Segel-Club Bonn e.V.
Der Segel-Club Bonn e.V. ist ein familienfreundlicher Segelverein mit Heimatrevier am Rursee in der Eifel bei Simmerath-Rurberg. Der Club verfügt über angemietete Clubräume mit Küche und Bad in fußläufiger Nähe zur eigenen schwimmenden Steganlage mit 48 Liegeplätzen sowie über vereinseigene Clubboote wie Varianta, Yngling, Dyas, Pirat und ILCA. Mitglieder ohne eigenes Boot können die Clubflotte bei vorhandenem Sportbootführerschein Binnen oder A-Schein nutzen; die Jugendarbeit wird mit Optimisten, Lasern und einem Piraten gefördert. Regelmäßige Veranstaltungen wie Ansegeln, Absegeln, Rursee in Flammen, Holland-Segelwoche und Winterwanderungen prägen das Vereinsleben, ergänzt durch Regattaerfolge insbesondere in der Piratenklasse. Hervorgegangen aus der Betriebssportgemeinschaft des Bundesministeriums der Verteidigung, wurde der Verein 1973 gegründet und feierte 2023 sein 50-jähriges Jubiläum.
Historie
Die Wurzeln des Segel-Club Bonn reichen bis 1967 zurück, als Segler der Betriebssportgemeinschaft des Bundesministeriums der Verteidigung die „Gruppe Segeln Hardtberg“ (GSH) gründeten. Die Gruppe wuchs rasch auf etwa 40 Mitglieder; im Herbst folgte der erste praktische A-Schein-Kurs in der Segelschule Büchel in Schwammenauel am Rursee, die Theorie fand in Bonn statt. Noch im Dezember wurde ein gebrauchter Vollholz-Pirat (G 1065) für 1.600 DM erworben, in rund 600 Arbeitsstunden überholt und am 23. Juli 1968 auf den Namen „SIMSALA“ getauft. Liegeplätze gab es zunächst gastweise beim Fahrten-Segel-Club Köln; 1969 stellte der Talsperrenverband Eifel-Rur zwei Plätze im Weidenbachtal bereit. Am 4. Juni 1970 erfolgte die Aufnahme in den DSV; der Mitgliederbestand lag damals bei 112 Personen mit 30 Schwert- und 4 Kielbooten, mit Liegeplätzen in Rurberg am Paulushof und gastweise beim Bonner Yacht-Club in Oberwinter. Im November 1970 erschien die Vereinszeitschrift „Topplicht“. Im März 1971 montierten Bundeswehr-Pioniere den Steg am Rursee vor dem Paulushof; mit Seitenstegen entstanden 27 Liegeplätze. Die Flotte umfasste unter anderem Optimist, Zugvogel, Fam, Flying Cruiser und Varianta. Am 12. Juni 1971 wurde der Steg wegen fallenden Wasserstands seeabwärts an die heutige Position verholt. Nach Überlegungen zur Selbständigkeit beschloss die Mitgliederversammlung im März 1972 die Gründung eines eigenständigen Clubs; am 10. Januar 1973 wurde im Duisdorfer Hotel „Kreutz“ der „Segel Club Bonn e. V. (SCB)“ gegründet. 2023 feierte der Verein sein 50-jähriges Jubiläum. Heute liegt die Steganlage windgeschützt zwischen Rurberg und Woffelsbach; Mitglieder nehmen erfolgreich an Regatten teil, darunter die NRW-Vizemeisterschaft in der Piratenklasse beim Hackebeil vom Rursee 2026.
Informationen
Einrichtungen
Angemietete Clubräume mit Küche und Bad in Rurberg in fußläufiger Nähe zum Steg; eigene schwimmende Steganlage mit 48 Liegeplätzen; Trockenliegeplätze für Standups; Parkplätze hinter dem Haus; vereinseigene Clubboote für Mitglieder mit Sportbootführerschein Binnen oder A-Schein.
Aktivitäten
Freizeitsport und Clubbootsegeln, Jugendarbeit und Regattasegeln (insbesondere Pirat), Segeltörns, Ansegeln und Absegeln, Rursee in Flammen, Segelwoche in Holland, Winterwanderung sowie Stammtische in Köln, Bonn und Aachen.
Jugendarbeit
Stetige Jugendarbeit mit spielerischer Heranführung an den Segelsport und Ermutigung zum Regattasport; zwei Optimisten, zwei Laser und ein Pirat stehen der Jugend zur Verfügung.
Parkplätze
Ja, Parkplätze hinter dem Haus