Historie
Die Wurzeln des Clubs reichen in die Frühzeit des deutschen Segelsports nach Stralau zurück. Am 25. November 1867 wurde der Berliner Yacht-Club zunächst als Berliner Segler-Club gegründet; bereits in der ersten Saison starteten 37 Boote bei der ersten Regatta. Seit der Fusion mit dem Berliner Seglerverein 1885 trägt der Verein den Namen Berliner Yacht-Club. In den 1890er Jahren entstand nach den ersten Treffpunkten ein eigenes Clubhaus auf einem Wassergrundstück in Grünau, und BYC-Fahrtensegler erschlossen die Ostsee. Der sportliche Aufschwung zeigte sich früh: Bei der Kieler Woche 1895 kamen zehn der 100 Meldungen aus dem BYC. In den 1920er Jahren prägten Nationale Kreuzer und Schärenkreuzer den Regattasport; die Emmy II wurde zu einem der erfolgreichsten Boote dieser Zeit, gewürdigt durch den bis heute ausgelobten Oscar-Gleier-Preis. 1929 gewann Willy Raatsch mit dem 30er-Schärenkreuzer Kickerle in den USA den Preis des Präsidenten Hoover. Mit dem NS-Regime verlor der Club seine Eigenständigkeit, im Krieg wurde das Clubhaus in Grünau bei einem Luftangriff vollständig zerstört. Nach 1945 hielt Willy Raatsch als Vorsitzender den Club zusammen; ab 1949 gab es zehn Jahre Gastrecht beim Verein Seglerhaus am Wannsee. Seit der Fusion mit dem Segler-Verein Wannsee 1959 nutzt der BYC das heutige Gelände am Wannsee. In den Folgejahrzehnten wurde der sportliche Betrieb ausgebaut, unter anderem mit Deutschen Meisterschaften (1964 O-Jolle, 1967 Jugendmeisterschaft Korsar) und 1992 mit der ersten vom BYC ausgerichteten Weltmeisterschaft der H-Boote vor Warnemünde im Jahr des 125-jährigen Jubiläums.
Informationen
Jugendarbeit
Große Jugendabteilung mit Trainingsgruppen, Ferienlagern und Jugendseetörn
Parkplätze
Nein, keine Parkplätze auf Clubgelände
Gäste-Liegeplätze
Ja, 6 Gastliegeplätze vorhanden